Die "Hiropolis Story" ist ein Fortsetzungskrimi. Jeden Tag erscheint eine neue Folge des Online-Romans. Das aktuelle Kapitel heißt "Gehirnwäsche". Sie können jetzt die neueste Folge lesen. http://www.thestory.hiropolis.com

Saturday, February 11, 2006

Die "Hiropolis Story" legt eine kleine Pause ein.
Bald geht`s mit neuem Look weiter. Und man darf gespannt sein.
mit freundlichen grüßen
Das Team der "Hiropolis Story"

Thursday, February 09, 2006

Folge 5 Kapitel: "Gehirnwäsche" Ihre Schritte hallten durch die U-Bahnschächte. Große, schwere von Grshoms Leder-Sneaker. Und kleine von den Sandaletten der Frau.
Sie zog ihn immernoch. Links. Rechts. Irgendwo in der Dunkelheit. Es stank. Es war kalt. Aber auf eine gewisse Weise fühlte sich Grishom wohl an der Seite dieser Frau.
Sie packte seinen Arm fester. Der Boden unter ihnen und über ihnen vibrierte. Ein grausiges Getöse. Unvorbereitet wurde Grishom zur Seite gerissen. Die Frau drückte sich nahe an die Wand. Er tat es ihr nach. In diesem Moment hätte Grishom gut flüchten können. Er tat es nicht. Er blieb stehen. An die Wand gedrückt. Wartete.
Das Donnern wurde lauter. Der Luftzug im ihn herum drückte Grishom gegen die Mauer. Das Atmen fiel ihm schwer.
Dann der Zug. Tack. Tack. Tack.
Wieder der Luftzug. Beinahe wäre er auf den Schienen gelandet.
Das Donner entfernet sich. Sie traten wieder einen Schritt zur Seite. Grishom sah die Frau neben ihm an. Ihre Blicke trafen sich. Stille.
"Gehen Sie weiter, Mr. Grishom."

Es wird spannend in Hiropolis. morgen...

Wednesday, February 08, 2006

Folge 4 Kapitel: "Gehirnwäsche" Es dämmerte. Grishom war mittlerweile in einem Park in Hirowood angekommen. Junge Päärchen. Alte Ehepaare. Teenager. Lampignons. Ein See. Die Menschen alle seltsam erfüllt, voll stillem Glück. Oder Opiaten. Die einzige, die lebendig wirkte, war das Mädchen in dem Kleid (40er Jahre Stil), das ihm die letzen zwanzig Minuten gefolgt war. Sie sah gut aus. Groß, dunkel, schmal, um die 20. Grishom ließ sich einholen. Sie hakte sich ein, ganz oldschool, Grisahm fühlte sich wie Humphrey Bogart als Sam Spade. Sie hatte nichts zu sagen. Grishom lustwandelte mit ihr um den See, raus aus dem Park. Sie blieb stumm. Und hatte einen Griff wie ein Schraubstock. Sie zog ihn mehr als sie führte in den Eingang zur U-Bahn. „Binnen Minuten gelangen Sie durch unser voll ausgebautes „Metro“ Netz an jeden möglichen und unmöglichen Teil der Stadt. Steigen Sie ein, legen sie sich in ihren erster Klasse Sitz (Sie sind schließlich Bürger erster Klasse- Sie sind Bürger von Hiropolis!) und genießen Sie! Beförderung umsonst.“ Ein Menschenstrom in den Schacht. Die Menschen wie ein Ameisenvolk. Geschäftig. Herumwuselnd. Leise. Und jedenfalls der Mensch neben ihm schien noch andere ameisige Qualitäten zu besitzen, auch wie eine Ameise konnte sie x-mal ihr Eigengewicht herumschleppen. Sie bugsierrte ihn auf die Roltreppe, die steil nach weit, weit unten lief. Endlos. Vollgestopft mit menschlichen Leibern. Seinen Veruch, sich loszumachen und über den Handlauf auf die nach oben fahrende Seite zu springen, misslang. Sie parierte seinen Würgversuch ihrer freien Hand, schien besser darauf vorbereitet als er. „Idiot“, war ihr erstes Wort. Unten angekommen, zog sie ihn von den Gleisen weg, ins Dunkle. Wäre er kein so großer, starker, erwachsener Mann gewesen, und hätte er sich nicht immer eingeredet, keine Angst zu haben, hätte er sich fast ein bisschen gefürchtet...schönen Tag noch und morgen geht`s wieder weiter.

 

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© Dennis Perzl 2006